Spendenbegünstigung neu

1.000 zusätzliche Chancen für sozioökonomisch benachteiligte Jugendliche bei Sindbad

Die steuerliche Begünstigung für Spenden an gemeinnützige Bildungsinitiativen hat positive Auswirkung auf Bildungsinnovationen und Chancengerechtigkeit.

Die Spendenbegünstigung neu ist für die öffentliche Hand ein nachhaltig investiertes Geld. Denn jeder Jugendliche, der den Sprung in die weiterführende Ausbildung nicht schafft, kostet dem Staat bis zu 19.000 Euro pro Jahr, insgesamt knapp 500 Mio. Euro. Der dem gegenüberstehende Steuerentgang durch die Einführung der Spendenbegünstigung beträgt geschätzt 8 bis 19 Mio. Euro pro Jahr. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten müssen wir alles daransetzen, jungen Menschen berufliche Perspektiven zu geben.

Matthias Lovrek, Gründer und Vorstandsvorsitzender bei Sindbad

Mit 1.1.2024 treten die neuen Regelungen zur Spendenbegünstigung in Kraft. Das bedeutet, dass Spenden an gemeinnützige Bildungsinitiativen nun endlich steuerlich absetzbar sind. Das führt zu einer längst überfälligen Gleichbehandlung am Spendenmarkt. Laut Schätzungen von eco Austria kann der Bildungssektor mit bis zu 30 Mio. Euro zusätzlich an Spendengeldern rechnen.

Für „Sindbad - Mentoring für Jugendliche” bietet die neue Regelung die Chance, die Kapazitäten in der Begleitung sozioökonomisch benachteiligter Jugendlicher von der Pflichtschule in die weiterführende Ausbildung von derzeit ca. 500 pro Jahr auf 1.000 zu erhöhen. Der größer werdende Bedarf in der Zielgruppe kann durch zusätzliche Spendeneinnahmen von voraussichtlich 1,25 Mio. Euro gedeckt werden.

Matthias Lovrek, Gründer und Vorstandsvorsitzender bei Sindbad: "Die Spendenbegünstigung neu ist für die öffentliche Hand ein nachhaltig investiertes Geld. Denn jeder Jugendliche, der den Sprung in die weiterführende Ausbildung nicht schafft, kostet dem Staat bis zu 19.000 Euro pro Jahr, insgesamt knapp 500 Mio. Euro. Der dem gegenüberstehende Steuerentgang durch die Einführung der Spendenbegünstigung beträgt geschätzt 8 bis 19 Mio. Euro pro Jahr. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten müssen wir alles daransetzen, jungen Menschen berufliche Perspektiven zu geben."

Sindbad setzt sich für Chancengerechtigkeit junger Menschen mit sozioökonomischer Benachteiligung ein.13- bis 19-jährigen Schüler:innen der 9. Schulstufe einer Mittelschule (MS) oder Polytechnischen Schule (PTS) werden Studierende und junge Berufstätige zwischen 20 und 35 Jahren für 12 Monate als Mentor:innen zur Seite gestellt. Jede:r Schüler:in (Mentee) bekommt eine:n persönliche:n Mentor:in, um sich gemeinsam Gedanken über die Zukunftsplanung zu machen und konkrete Schritte im Ausbildungsweg zu setzen. Das Mentoringteam meistert gemeinsam den erfolgreichen Einstieg in eine weiterführende Schule oder eine Lehre. In den vergangenen sieben Jahren wurde insgesamt knapp 4.000 jungen Menschen die Teilnahme am Programm ermöglicht.

Profilbild von Jakob Herzog
Jakob Herzog
Öffentlichkeitsarbeit & Standortbetreuung

jakob.herzog@sindbad.co.at
+43 670 555 54 11

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